JAPAN AKITA
 

Standard

Verwendung:

Begleithund

Klassifikation FCI:

Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp. Sektion 5, Asiatische Spitze und verwandte Rassen ohne Arbeitsprüfung

Kurzer geschichtlicher Abriss:

Der Akita gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt. Zuchtnachweise lassen sich bis in 15. Jahrhundert zurückverfolgen und Skelettfunde lassen vermuten, dass es ähnlich aussehende Hunde schon vor 5000 Jahren gab. Den Ursprung hat die Rasse in Akita; Akita ist eine Präfektur im nördlichen Teil der japanischen Hauptinsel Honshu. 1931 wurde der Akita in Japan mit weiteren 6 Hunderassen zum Nationalbesitz erklärt.

Allgemeines Erscheinungsbild:

Großer, wohlproportionierter Hund von kräftigem Körperbau mit viel Substanz; sekundäre Geschlechtsmerkmale ausgeprägt; viel Adel und Würde in Bescheidenheit; robuste Konstitution.

Wichtige Proportionen:

Das Verhältnis von Widerristhöhe zur Körperlänge (von der Bugspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) beträgt 10: 11; der Körper der Hündinnen ist etwas länger als der der Rüden.

Verhalten/Charakter (Wesen):

Ruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig.

Kopf:

 

Schädel:

Der Schädel ist im Verhältnis zum Körper gut proportioniert; Stirn breit mit deutlicher Stirnfurche, ohne Falten.

Stop:

Ausgeprägt.

Nasenschwamm:

Groß und schwarz. Nur bei Hunden mit weißem Haarkleid ist ein leichter, diffuser Pigmentmangel am Nasenschwamm zulässig, schwarz bleibt stets die bevorzugte Farbe.

Fang:

Von mittlerer Länge und kräftig; er ist am Ansatz breit und verjüngt sich allmählich ohne spitz zu werden.   Nasenrücken gerade

Kiefer/Zähne:

Kräftiges Scherengebiss

Lefzen:

Straff anliegend

Backen:

Mäßig entwickelt

Augen:

Verhältnismäßig klein, nahezu dreieckig, da der äußere Augenwinkel leicht nach oben verzogen ist; mäßig auseinander liegend; von dunkelbrauner Farbe, je dunkler, umso besser.

Ohren:

Verhältnismäßig klein, dick, dreieckig, mit leicht abgerundeter Spitze, mäßig weit auseinandergesetzt, aufrecht und leicht nach vorne geneigt getragen.

Hals:

Dick und muskulös, ohne Wamme, in guter Proportion zum Kopf.

Körper:

 

Rücken:

Gerade und kräftig

Lenden:

Breit und muskulös

Brust:

Brustkasten tief, Vorbrust gut entwickelt; Rippen mäßig gewölbt.

Bauch:

Gut aufgezogen

Rute:

Hoch angesetzt, dick, gut und fest eingerollt über dem Rücken getragen; bei heruntergezogener Rute reicht die Spitze fast bis zum Sprunggelenk.

Gliedmaßen:

 

Vorderhand:

 

Schultern:

Mäßig schräg und gut ausgebildet

Ellenbogen:

Dicht am Körper

Unterarm:

Gerade, mit kräftigen Knochen.

Hinterhand:

Gut entwickelt, kräftig, mäßig gewinkelt.

Pfoten:

Dick, rund, gewölbt; Zehen eng aneinander liegend.

Gangwerk:

Elastischer und kraftvoller Bewegungsablauf

Haarkleid:

 

Beschaffenheit des Haares:

Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht; am Widerrist und an der Kruppe etwas länger; an der Rute ist das Haar am längsten

Farbe:

Rot-falbfarben, sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt und weiß. Alle angeführten Farben außer weiß müssen « Urachiro » aufweisen (Urachiro = weißliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Unterseite des Kiefers, des Halses, der Brust, des Körpers und der Rute und an der Innenseite der Gliedmassen.)

Größe:

Für Rüden 67 cm, für Hündinnen 61 cm. Eine Abweichung von plus oder minus 3 cm wird toleriert.

Fehler:

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

  •        rüdenhafte Hündinnen
  •        hündinnenhafte Rüden
  •        Vor- und Rückbiss
  •        fehlende Zähne
  •        schwarz oder blau gefleckte Zunge.
  •        helle Iris
  •        kurze Rute
  •        Ängstlichkeit

Ausschließende Fehler:

  •        aggressiv oder ängstlich
  •        nicht aufrecht getragene Ohren
  •        hängend getragene Rute
  •        langes Haar (zottig)
  •        schwarze Maske
  •      Abzeichen auf weißem Grund

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B.:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.